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Elektrifikation der Strecke Letohrad - Lichkov

Elektrifikation der Strecke Letohrad - Lichkov
Vom Verkehrsministerium der Tschechischen Republik wurde im April die Mitfinanzierung dieses Projekts durch die EU aus dem Operationsprogramm Verkehr für die Jahre 2007 - 2013 beantragt. Genehmigung des Projekts und Gewährung von Mitteln durch die EU Kommission wird im zweiten Halbjahr 2008 vorausgesetzt.

Projektbezeichnung: Elektrifikation der Strefme einschl. PeÚ Letohrad – Lichkov Staatsgrenze, 1.Bau Letohrad (außer) – Lichkov Staatsgrenze
Projektnummer: ISPROFIN 327 321 5201
Evid. Nr. des Projekts (MD): CZ.1.01/1.1.00/08.0036
Datum und Aktz. der
Herausgabe des Beschlusses
(EU):
bisher nicht herausgegeben (Antrag Nr.: 42/2008-430-PPR)
Fond: Kohäsionsfonds, Operationsprogramm Verkehr 2007 - 2013
Standort des Projekts: Letohrad – Lichkov – Staatsgrenze mit Polen
Aufnahme und Fertigstellung
des Baus:
15.8.2007 – 30.6.2009
Gesamtkosten des Baus: 1.527.730.862 CZK
Zuschuss der EU Kommission
(Operationsprogramm
Verkehr):
bisher nicht genehmigt (1.275.456.665 CZK)
Empfänger der Subvention: Verwaltung des Eisenbahnverkehrswegs, staatliches Unternehmen (SŽDC)
Praha 8, Prvního pluku 367/5, PSČ 186 00
Nationale Finanzierung des
Baus:
Verkehrsministerium der CR
Staatlicher Fonds der Verkehrsinfrastruktur (SFDI)
Auftraggeber - Bauherr: Verwaltung des Eisenbahnverkehrswegs, staatliches Unternehmen (SŽDC)
Hersteller des Bauprojekts
und Urheberaufsicht:
SUDOP Brno, a.s., Kounicova 26, 611 36 Brno
Bauaufsicht: Verwaltung des Eisenbahnverkehrswegs, Bauverwaltung Praha,
Sokolovská 1955/278, 190 00 Praha 9
Hersteller des Baus: "Gemeinschaft Lichkov"
Ústí nad Labem, Železničářská Nr. 1385, PLZ 400 03
Viamont DSP a.s. – führendes Mitglied der Gemeinschaft
SSŽ a.s. – Mitglied der Gemeinschaft
SKANSKA a.s. – Mitglied der Gemeinschaft
Baugenehmigung: Aktz.: 20-0480/06-10826-DÚ/Sj
Direktor des Baus: Ing. Bedřich Šafařík, Viamont DSP a.s.
Ziel des Projekts: Ziel des Projekts ist komplette Rekonstruktion des Gleisoberbaus und -unterbaus einschl. Kunstbauten, der Sicherungsanlage und Errichtung der Fahrleitung der elektrischen Traktion auf der Strecke, die Bestandteil des Trans-Europa-Verkehrsnetzes ist. Die Realisierung dieses Projekts stellt einen Beitrag zum Erreichen des globalen Ziels der Prioritätsachse 1 dar, was eine Verbesserung des Eisenbahnverkehrs im TEN-T Netz und in diesem Zusammenhang der Verkehrserreichbarkeit der gegebenen Region bedeutet. Gleichzeitig wird mit der Umsetzung dieses Projekts auch die Erfüllung der spezifischen Ziele der Prioritätsachse sichergestellt, was die Modernisierung und Entwicklung der Eisenbahnstrecken auf die TEN-T Netze einschl. der Eisenbahnknoten bedeutet.
Gegenstand des Projekts sind Vorelektrifikationsanpassungen und Elektrifikation der Strecke auf dem gegebenen Abschnitt (Belastbarkeitsklasse D4 UIC, Achsbelastung 22,5 t, Ladeprofil UIC GC). Verbesserung der technischen Streckenparameter ermöglicht das Erreichen der vollen Interoperabilität, Beseitigung der lokalen Begrenzung der Streckengeschwindigkeit, deren Erhöhung bis auf 90 km/h und somit auch Verkürzung der Fahrzeiten für Personen- sowie Güterverkehr. Umsetzung des Projekts bedeutet Erhöhung der Betriebssicherheit, Reisekultur, Reduzierung der negativen Einflüsse des Eisenbahnverkehrs auf die Bevölkerung (Lärmschutzmaßnahmen), Erhöhung der Verkehrszugänglichkeit für körperlich behinderte Personen und somit auch erhebliche Verbesserung der Dienstleistungen beim Personen- sowie Güterverkehr. Nach Fertigstellung des Projekts wird die Strecke europäischen Parametern entsprechen.
Technische Projektbeschreibung: 1. Zur Zeit wird der gesamte Eisenbahnverkehr auf dem Abschnitt Letohrad - Lichkov - Staatsgrenze mit einer unabhängigen Dieseltraktion geführt, der anschießende Streckenabschnitt Letohrad - Ústí nad Orlicí ist bereits mit einer Gleichstromtraktion mit dem Stromsystem 3 kV, DC elektrifiziert. Die größte Bedeutung der Elektrifikation der Strecke Letohrad - Lichkov - Staatsgrenze beruht vor allem auf der Leitung der Schnellzüge und Transit-Güterzüge über die Verbindung - Polnische Republik (Stettin, Gdynia, Danzig, Posen, Breslau) - Tschechische Republik - Slowakische Republik - Ungarn und weiter nach Südeuropa mit elektrischer Traktion ohne die bestehende Umspannung der Lokomotiven in der Bahnstation Letohrad und somit auch Verkürzung der Fahr- und Reisezeiten und Erhöhung der Attraktivität der internationalen Transporte über und in die Tschechoslowakei. An die elektrifizierte Strecke Letohrad - Lichkov - Staatsgrenze schließt vom Norden die anliegende Eisenbahn der Polnischen Republik (PKP Polskie linie kolejowe S.A.) an, die gleichzeitig mit der Elektrifizierung der Strecke Letohrad - Lichkov - Staatsgranze auf der polnischen Seite im Abschnitt PR - CR bis zur Bahnstation Międzylesie elektrifiziert wird, wo sie na die bereits elektrifizierte Strecke Międzylesie – Bystrzyca Kłodska – Wrocław anbindet. Die Beseitigung der Umspannungen in Letohrad und Międzylesie erhöht erheblich die Strecken- und vor allem die Abschnittsgeschwindigkeit zwischen der Polnischen und Tschechischen Republik. Die gegenständliche Strecke ist Bestandteil das AGTC Abkommens. Die Elektrifizierung der Strecke einschl. Vor-Elektrifizierungsmaßnahmen bedeuten Erhöhung der Zuverlässigkeit und Sicherheit des Betriebs einschl. des Erreichens von qualitätsmäßig höheren Parameters aus Sicht der Übergangsfähigkeit und Erhöhung der Geschwindigkeit des Verkehrs. Zweck des Bauvorhabens ist, den Streckenabschnitt in einen bautechnischen Zustand und Betriebszustand zu setzen, der den in Abkommen auf Ebene der EU und der internationalen Eisenbahnunion (UIC) festgelegten Parametern entspricht.
2. Durch Anpassungen von Gleisanlage, Eisenbahnkörper der Kunstbauten, vor allem Brücken, technologischen Einrichtungen - Sicherheits- und Kommunikationseinrichtungen, Starkstromtechnologie, der automatisierten Dispatcheranlage, Beleuchtung, Starkstromverteilungen, Weichenerwärmung, Fahrleitung - auf die Soll-Parameter wird Übereinstimmung mit den Anforderungen erreicht, zu denen sich die Tschechische Republik mit der Annahme der internationalen Abkommen verpflichtet hat. Es handelt sich um einen Linienbau, der im geplanten Umfang keine grundsätzlichen Ansprüche und Anforderungen an die Umgestaltung der Umgebung hat. Die Arbeiten am Eisenbahnkörper sind auf die Sanierung des Erdplanums, Errichtung der Entwässerung, Rekonstruktion des Bahnoberbaus, Rekonstruktion der Brückenobjekte und Schleusen, Austausch und Verlegung von Kabeln, Rekonstruktion und Errichtung einer neuen Fahrleitung, Bau einer neuen Traktions-Versorgungsstation (Umformeranlage) 3 kV, DC und einer Schaltanlage 3 kV, DC orientiert. Der Umbau der Bahngebäude-Innenräume ggf. Bau der neuen technologischen Objekte wird aus architektonischer Sicht der umliegenden Bebauung angepasst. Bei der Umsetzung des Bauvorhabens wird der Charakter, wie er langfristig stabilisiert ist, nicht geändert. Der gegenständliche Bau beginnt am km 90,875 (außerhalb von Letohrad) und endet am km 113, 251 (Staatsgrenze CR - Polen) einschl. der Eisenbahnstation Lichkov (km 110,821- 95,123) und km 95,123 – km 90,268 (Eisenbahnstation. Dolní Lipka) des Streckenabschnitts Lichkov – Hanušovice.
3. Eisenbahnoberbau und unterbau Um den Achsdruck 22,5 t und langfristige Betriebsfähigkeit der Strecke nach der Elektrifikation zu erreichen, ist eine umfangreiche Rekonstruktion des Oberbaus im Bereich der Hauptgleise durchzuführen, überwiegend aus regeneriertem Material R65 auf Betonschwellen SB 80. In Zusammenhang mit der Rekonstruktion des Eisenbahnoberbaus werden ebenfalls eine Rekonstruktion der Bahnübergangskonstruktionen vorgenommen. Die neuen Übergangskonstruktionen sind als Vollgummi-Konstruktionen aus Außen- und Innenplatten, einschl. der Beton-Anschlussmauern am Stoß mit der Bitumenkonstruktion des Verkehrswegs vorgesehen. Der betroffene, am Bahnübergang anliegende Fahrbahnbereich wird als Bitumenfahrbahn im Umfang gemäß Richtungs-, Breiten- und Neigungsgestaltung ausgeführt. Um das Eindringen von Regenwasser von der Fahrbahn in die Konstruktion des Bahnübergangs zu verhindern, werden an gegebenen Stellen nach dem Gefälle Schwelleneinlässe IZM 217/10 in entsprechender Länge eingebaut. Nach Belastung der Fahrbahnkonstruktion wird entweder eine schwere Bitumenkonstruktion (Typ A) bzw. eine leichte Konstruktion (Typ B) errichtet. Errichtung der Konstruktionsschichten des Schwellenunterbaus und der Entwässerung ist in allen Abschnitten mit Rekonstruktion des Oberbaus vorgesehen, mit Ausnahme der kurzen Abschnitte in den Bahnstationen. Die Konstruktion des Schwellenunterbaus wurde auf Grund einer geotechnischen Untersuchung ausgelegt. Zu einzelnen Konstruktionsarten des Schwellenunterbaus wurden entsprechende verstärkte Konstruktionen des Schwellenunterbaus bei Brücken und Bahnübergängen zugeordnet. Die Entwässerung der Unterbauschichten besteht aus verfestigten Gräben, Dränagen und Grabenmauern. Unteilbarer Bestandteil der Rekonstruktion des Bahnunterbaus ist ebenfalls Anpassung der Abmessungen und Form des Eisenbahnkörpers.
4. Im Rahmen der Baumaßnahme werden ebenfalls Bahnsteige in den Haltestellen Verměřovice, Jamné nad Orlicí, Mladkov (90m) rekonstruiert. In der Bahnstation Jablonné nad Orlicí wird ein beiderseitiger Bahnsteig mit einem schienengleichen Zugang zwischen den Gleisen Nr. 1 und 4 in der Länge 175 m und mit der Höhe 550 m über dem Eisenbahnkörper errichtet. In der Bahnstation Těchonín werden die bestehenden aufgeschütteten Bahnsteige zu Bahnsteigen mit fester Bahnsteigkante in der Länge 90 m rekonstruiert. In der Bahnstation Lichkov entsteht nach dem Abbau des bestehenden Gleises Nr. 2 ein beiderseitiger Bahnsteig mit schienengleichem Zugang in der Länge 175 m und mit der Höhe 550 m über dem Bahnkörper. Bei allen rekonstruierten Bahnsteigen werden die Bahnsteigplatten SUDOP verwendet.
5. Brückenobjekte und Schleusen, Kunstbauten. Um die genormte Übergangsfähigkeit der elektrischen Lokomotiven und Waggons zu erreichen, werden im Rahmen dieses Baus insgesamt 52 Schleusen und 10 Brücken rekonstruiert. Nach der Realisierung des Baus werden alle Objekte der Belastungsklasse D4 bei der Geschwindigkeit 80 kmh-1 entsprechen. Im Rahmen des Baus werden ebenfalls Anpassungen der Stütz- und Futtermauern und Absicherung der Hänge berücksichtigt.
6. Sicherungsanlagen. Auf allen Streckenabschnitten zwischen den Stationen wird eine Streckensicherungsanlage der 3. Kategorie errichtet - ein automatisches Blockwerk mit Achsenzähler und Abhängigkeit der Überfahrten. Nach der Anschließung der neuen Streckensicherungsanlage werden erforderliche Modifizierungen der bestehenden Stationssicherungsanlagen in der Bahnstation Letohrad und Dolní Lipka vorgenommen. Im Abschnitt zwischen den Stationen Miedzylesie (PKP) – Lichkov ist eine neue Streckensicherungsanlage vom Typ automatisches Blockwerk (AH 88), ohne streckenseitiges Blockwerk, vorgesehen, deren in der Station angeordneter Teil Bestandteil der Stationssicherungsanlage ist und die Bedingungen der Sicherungsanlage der 3. Kategorie lt. TNŽ 34 2620 erfüllt. Bestandteil dieses Baus ist die Fernbedienung der Sicherungsanlage von der Bahnstation Lichkov, die als regionale Dispatcherstelle (RDP) dienen soll. Bestandteil der Anpassungen der Streckensicherungsanlagen ist auch Rekonstruktion der Bahnübergangssicherungsanlagen bei 26 Bahnübergängen. Die neuen technologischen Stationssicherungsanlagen werden überwiegend in den bestehenden umgebauten Räumen, zum Teil in den bestehenden, zum Teil abgerissenen und anschließend neu ausgebauten Objekten (Umbau des Lagers in Jablonné n. O.) und im Falle der Bahnstation Těchonín in einem neuen gemauerten Objekt angebracht.
7. Kommunikationseinrichtung. In allen Stationen und für die Anschließung der neuen Relaishäuschen-Objekte bei den Bahnübergängen und technologischen Objekten wird neue örtliche Verkabelung errichtet und ein optisches Kabel mit 36 Fasern, zusammen mit einem metallischen Streckenkabel verlegt, im Abschnitt Lichkov - Staatsgrenze. In allen Stationen wird wegen der Fernsteuerung der Strecke die integrierte ITZ Einrichtung errichtet, die die bestehende ATU Einrichtung ersetzt, Anschlusseinrichtungen und Funksteuerung, weiter wird eine neue Uhrenanlage mit einem durch das DCFR Signal gesteuertem Signal errichtet, in allen Zugfolgestellen wird eine neue Reserveanschlussanlage installiert, in neuen Gebäuden werden Fernmeldeverteilungen für Telefon und Uhren installiert. In den Bahnstationen Jablonné n.O. und Lichkov wird eine Funkanlage für Reisende errichtet. In den Stationen, in der Umformanlage Jablonné n. O. und in der Schaltanlage 3 kV Lichkov Staatsgrenze wird eine elektronische Brandmeldeanlage und elektronische Sicherheitsanlage errichtet, in den Bahnstationen Jablonné n. O. und Lichkov wird das örtliche Funksystem und das neue Funksystem SOE für Instandhaltungszwecke der Fahrleitung und die Elektrodisptacher-Verbindung errichtet. Für den Fernbedienungsbedarf der Sicherungsanlage und Zwecke der Dispatchersteuerungstechnik wird auf der Strecke die neue Übertragungseinrichtung PCM der 3. Größenordnung installiert und in allen Bahnstationen herausgeführt. Zugleich wird die Anschließung der Kanäle an die Elektroleiststelle in Česká Třebová geregelt.
8. Elektrische Traktion, Energiewirtschaft und Elektrotechnik. Für die Speisung der Fahrleitung des Stromsystems 3 kV, DC im Abschnitt Letohrad - Staatsgrenze der Polnischen Republik wird in Jablonné n. O. eine Bahnumformanlage 3 kV, DC mit der installierten Leistung 2x 4,95 MW mit Versorgung von der Schaltanlage 22 kV TS 110/22 kV Jablonné n. O. errichtet, auf der Staatsgrenze wird eine Schaltanlage 3 kV, DC mit Messung der elektrischen Arbeit errichtet. Die neue Fahrleitung ist nach der Typenkonfiguration "J" - 3 kV für Gleichstromtraktion mit Ergänzung der grundlegenden Konfiguration in Übereinstimmung mit Anforderungen der Energieberechnungen vorgesehen. Im Bereich der Fahrleitung wird zugleich Anschließung der statischen Umformer 3 kV für die Speisung der Sicherungsanlagen und die elektrische Weichenerwärmungseinrichtung geregelt. Die Lösung der Verknüpfung der Fahrleitung an der Staatsgrenze zwischen ČD - PKP wurde technisch gemeinsam mit den Planern von SUDOP Brno s.r.o. und ELEKOL Wrocław unter Beteiligung der Vertreter von PKP PLK S.A., OR Wrocław im Rahmen der Arbeitsbesprechung am 16.6.2005 bei SUDOP Brno s.r.o. geregelt. Beim Bau wird die Versorgung der Bahnstationen und Haltestellen, Außenbeleuchtung der Bahnstationen und Stationen einschl. Gelände der neuen Umformanlage in Jablonné n. O., Fernbedienung der Abschnitts-Trennschalter der Fahrleitung mit Anschließung in das System der Dispatcher-Steuerungstechnik geregelt. In den Eisenbahnstationen wird neue Erwärmung der Weichen im Umfang errichtet, der sich aus den Anforderungen an die Sicherungsanlagen und die Verkehrstechnologie mit Versorgung von der Fahrleitung mit Hilfe von statischem Umformern 3 kV ggf. von dem NS-Verteilungssystem ergibt. Im Rahmen des Bauvorhabens werden Verlegungen und Anpassungen der NS- und HS-Leitungen der ehemaligen VČE a.s. (z.Z. ČEZ Distribuce a.s.) ggf. Leitungen der öffentlichen Stadtbeleuchtung vorgenommen, die mit dem Bau kollidieren. Das neue Unterwerk (Umformwerk) 3 kV, DC in Jablonné n. O. wird mit einer doppelten Kabelleitungen 22 kV vom Schaltwerk 110/22 kV der ČEZ Distribuce a.s. in Jablonné n.O. angeschlossen. Die elektrischen Einrichtungen werden zentral von der Leitstelle des Elektro-Dispatchers in Česká Třebová angeschlossen. Steuerung der Energieanlagen der einzelnen technologischen Komplexe erfolgt durch den Elektro-Dispatcher, von wo einzelne technologische Objekte in den Eisenbahnstationen Jablonné n. O., Bahnstation Těchonín, Bahnstation Lichkov, Umformanlage Jablonné n. O. und Schaltanlage 3 kV Lichkov Staatsgrenze gesteuert werden.
9. Hochbauobjekte. Außer der Adaptation der bestehenden Objekte der Verwaltung der Verkehrswege in Letohrad für das Sozialumfeld der Fahrleitungswerkstatt, Adaptation des Lagers für die Anbringung der neuen Stationssicherungsanlage und Anpassung der DK VB der Bahnstation Jablonné n. O., Neubau des Gebäudes der Stationssicherungsanlagen der Station Těchonín, einschl. Tiefbaunetzanschlüsse, Adaptation des Lagers für die Anbringung der neuen Stationssicherungsanlage, Anpassung der DK VB in der Station Lichkov und bautechnische Anpassung der VB in der Station Dolní Lipka, neues Gebäude der Umformanlage in der Bahnstation Jablonné n. O., einschl. Tiefbaunetze, verfestigte Flächen u. a., Bau der Schaltstation 3 kV in Lichkov km 112,800 und 23 vorfabrizierte Relaishäuschen an den Bahnübergängen.
10. Lärmschutzmaßnahmen. Auf Grund der im Rahmen des Bauprojekts erstellten Lärmstudie sind im Rahmen des Bauprojekts auf dem Gebiet Vermeřovice, Těchonín, Celný insgesamt 1 503 m überwiegend Absorptions-Lärmschutzwände und individuelle Lärmschutzmaßnahmen vorgesehen (Austausch von Fenstern) bei 225 Objekten in Vermeřovice, Jablonné n. O., Těchonín, Celný, Mladkov und Lichkov.
Bauablauf: ● das Bauprojekt wurde im 08/2006 fertig gestellt.
● Der Werkvertrag zwischen dem staatlichen Unternehmen Verwaltung des Eisenbahnverkehrswegs und der Gemeinschaft Lichkov wurde am 15.8.2007 unterzeichnet.
● Die Aufnahme der Arbeiten wurde für August 2007 festgelegt, die Baustelle wurde unmittelbar nach der Unterzeichnung des Vertrags übergeben.
● Der Bau wurde mit der Sperrung am 20.8.2007 mit der Realisierung des Bauobjekts und PS nach dem genehmigten Zeitplan, I. Etappe - Rekonstruktion der Bahnstation Lichkov und des Streckenabschnitts Lichkov - Staatsgrenze mit Polen aufgenommen.
● Im Jahre 2008 wurden die Arbeiten Ende Januar mit der Abholzung des Bestands aufgenommen und von Februar bis April wurden mit täglichen Sperrungen Arbeiten an der Fahrleitung - Betonierung der Fundamente und Bau der Masten, beim Bahnunterbau mit der Errichtung der Entwässerung durchgeführt.
● Die umfangreichsten Sperrungen wurden beim Bau am 21.4.2008 im Abschnitt Jablonné n.O. – Těchonín, Bahnstation Těchonín und Těchonín – Lichkov, weiter am 5.5.2008 im Abschnitt Letohrad - Jablonné n.O. und in der Bahnstation Jablonné n.O. eingeleitet.
● Im Zeitraum vom 3.6.2008 bis 15.7.2008 wurde im Abschnitt Letohrad – Lichkov das Kiesbett abgebaut, außer den Überfahrtkonstruktionen. Am Eisenbahnunterbau werden Arbeiten bei der Entwässerung ( Aushub der nicht verfestigten Gräben, Verlegung von Rinnen, Verlegung von Dränagen, Kabelübergängen, ausgeführt). Es wurden Arbeiten bei der Stabilisierung des Erdplanums und Aufschüttung von Splittbrechsand (ca. 12 km Kiesbrechsand aufgeschüttet) fortgesetzt. Im Abschnitt Jablonné n. O. sind die Schleusen und Brücken bereits überfahrbar, es bleiben noch 3 Brücken (2x Jablonné n.O., 1x Sobkovice) fertig zu stellen. Im Abschnitt Letohrad Jablonné n. O. bleibt noch die Schleuse am km 93,764, sonst sind die Schleusen und Brücken zu 90% fertig ( sie sind überfahrbar, es fehlen Gesimse und Geländer). Es werden Arbeiten bei der Absicherung von Hängen durchgeführt - grobe Reinigung der Felsen und Abfuhr des Gesteinabfalls (Vermeřovice). Im Abschnitt Těchonín - Lichkov wurden die Felshänge mit Netzen überspannt, es verlaufen Endfertigungsarbeiten. Auf dem Eisenbahnüberbau wurden Arbeiten in der Bahnstation Jablonné n. O. aufgenommen - ist zum Teil verlegt. Die Regenerierung der Gleisfelder bei MZ Borohrádek wird fortgesetzt, in der Bahnstation Lichkov wurde das Gleis Nr. 3 angepasst und das fugenlose Gleis im Abschnitt der Bahnstation Lichkov - Staatsgrenze fertig gestellt. In der Bahnstation Lichkov wurde das adaptierte Lager der Stationssicherungsanlge für die Technologie-Montage fertig gestellt und übergeben, abgeschlossen wurden ebenfalls Bauarbeiten im Verkehrsbüro. In Těchonín wird das neue Betriebsgebäude fertig gestellt. In Jablonné n. O. wurde im Gebäude der Umformanlage der technologische Teil für die Technologie-Montage übergeben, es verlaufen Endfertigungsarbeiten im Verwaltungsbereich des Gebäudes. Bei der Adaptation des Lagers der Stationssicherungsanlage werden Endfertigungsbauarbeiten bei der Wärmedämmung des Gebäudemantels fortgesetzt, das Objekt ist zur Übergabe für die Montage der Technologie vorbereitet. Im Rahmen der IPO werden Arbeiten beim Austausch der Fenster im ganzen Abschnitt Letohrad - Lichkov fortgesetzt, es verlaufen Arbeiten an den restlichen Einzelfundamenten und Pfosten für PHS in Letohrad - Orlice, Bestückung der PHS Sockel in Vermeřovice, PHS in Jablonné n. O. ist fast fertig. Im ganzen Abschnitt ist der Abbau der bestehenden Sicherungsanlagen fertig. Es werden Aushubarbeiten und Verlegung der Kabel im ganzen Bauabschnitt durchgeführt. Montage der Technologie der Stationssicherungsanlage in der Bahnstation Lichkov und am Ausweichplatz Těchonín, Anpassungen der Sicherungsanlage in der Station Dolní Lipka wurden aufgenommen. Die Bahnübergangshäuschen werden lt. PS durchgehend bestückt und die Technologiemontage erfolgt anschließend. Es werden Arbeiten an der Rekonstruktion der Beleuchtungstürme in der Station Jablonné n. O. und Lichkov fortgesetzt (Anstriche, Austausch der Verkabelung und Beleuchtungsmittel), Aushub der Kabelstrecken, Verlegung der PVC-Rinnen, NS-Kabel im ganzen Bauabschnitt. Die Hauptkabelstrecken in der Bahnstation Lichkov und Jablonné n. O. und bei der Haltestelle Jamné n.O. sind fertig. Es werden Montagearbeiten der Technologie bei der Schaltstation und NS-Schaltanlage in Lichkov und im Umformwerk in Jablonné nad Orlicí, Arbeiten bei den NS-Anschlüssen für die NS-Schaltanlagen in Lichkov und Těchonín fortgesetzt. Fundamente für die Masten der Fahrleitungen im ganzen Abschnitt Letohrad - Lichkov sind fertig. Es werden Tore der Fahrleitungen in der Station Lichkov aufgestellt und Rüstung der Masten durchgeführt, im Abschnitt Lichkov - Staatsgrenze werden Arbeiten an den Fahrleitungen durchgeführt (Leiter ziehen, Arbeiten an den Speisungs-Queraufhängungen). Das Gleis in Richtung Polen ist bis zum Abruf weiterhin gesperrt.
● Arbeiten an allen Objekten einschl. der neuen Sicherungsanlage außer der Fahrleitung werden bis zum 30.9.2008 fertig gestellt. In Bezug darauf, dass die polnische Seite beim anschließenden Streckenabschnitt von der Staatsgrenze bis nach Miedzylesie Fertigstellung der Arbeiten bis zum 31.8.2008 gemeldet hat, wird nach diesem Datum die Fahrleitung im Abschnitt Staatsgrenze Polen - Lichkov, Bahnstation Lichkov einschl. Fertigstellung der Arbeiten am Eisenbahnoberbau und -unterbau und funktionsfähige Sicherungsanlage in Betrieb sein. Speisung der Fahrleitung ist von der polnischen Seite geplant. Alle vorstehend festgelegten Fertigstellungstermine einzelner Etappen des Aufbaus bleiben gültig. Eine Möglichkeit der Verkürzung der Inbetriebnahme der Fahrleitung (27.11.2008) kommt ohne Erhöhung der Kapazität nicht in Frage. Es haben zwei Verhandlungen mit der polnischen Seite betreffend Zusammenwirkung im Bereich des Eisenbahnoberbaus und der Inbetriebsetzung stattgefunden.

Tisková zpráva ŘKD č.8 (39 kB)

Aktualisierung der Tätigkeit zum: 20.04.2009
Bezeichnung des Baus lt. EU: Bezeichnung des Baus Letohrad - Lichkov
Fotodokumentation des Baus Fotogalerie - Letohrad - Lichkov

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